Französisch

FB Französisch

Der FB Französisch: Herr Dr. Dörper, Frau Reichert, Frau Buchberger, Herr Ayadhi, Frau Kohler

 

 

Warum Französisch ?                 Fransisch       

Zuerst einmal ist da der unglaublich geschmeidige Klang der französischen Sprache, die sich mit der musikalischen Gattung

des Chansons ihren ganz eigenen Ausdruck geschaffen hat - ob früher durch Charles Trenet, Édith Piaf, Georges Brassens und Jacques Brel oder heute durch ZAZ, Loane, Stromae, Fredda oder Danakil. Weitere werden zweifellos folgen.

Dann sind da auch die Baguette, das Croissant, das Parfum und die Mode als Produkte, die uns im Alltag längst vertraut sind als Ausdruck von Genuss, Luxus und Lebensfreude.

Französisch  Aber Frankreich hat noch mehr zu bieten !

Die Ideale der französischen Revolution „Liberté, Égalité, Fraternité“ (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) haben ihre unauslöschlichen Spuren in der Gesetzgebung der europäischen Länder hinterlassen.

Und die deutsch-französischen Beziehungen haben gezeigt, wie aus Kriegsgegnern (1870/71, 1914-1918 und 1939-1945) Verbündete werden können. Die Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland hat die Grundlage für wichtige Handelsbeziehungen und in der Folge die Basis für die heutige Europäische Union geschaffen.

Das Französische ist aber nicht nur eine der wichtigsten Sprachen der EU (Landessprache in Frankreich, Belgien, Luxemburg

und der Schweiz), sondern auch eine Weltsprache, die von ca. 115 Millionen Muttersprachlern und insgesamt von ca. 220 Millionen Menschen gesprochen wird. Französisch ist auf allen Kontinenten vertreten und eine der Amtssprachen wichtiger internationaler Organisationen wie der Europäischen Union, der Afrikanischen Union oder der Vereinten Nationen.

Es gibt also viele Gründe, Französisch zu lernen. Englisch kann heute fast jeder. Aber Französisch ist eine sehr sinnvolle Ergänzung auf der Eintrittskarte in die Welt der internationalen Beziehungen, die heute immer wichtiger werden und in deren Rahmen die Kenntnis mehrerer Fremdsprachen selbstverständlich ist.

Wir möchten euch gerne dabei unterstützen, diese schöne und nützliche Sprache zu lernen – mit modernen Lehrwerken, Chansons, Filmen und Literatur, die euch Einblicke in die französische Lebensart und die frankophone Welt geben.

Das Diesterweg-Gymnasium bietet Französisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 an (zuerst vierstündig, dann ab Klasse 9 dreistündig), ferner ab Klasse 8 als Wahlpflichtfach zweistündig, wenn sich genügend Schüler dafür melden. In der Oberstufe gibt es einen fünfstündigen Leistungskurs und bei ausreichender Nachfrage einen dreistündigen Grundkurs.

Wenn sich genügend Interessenten finden, fahren wir auch gerne mit euch in der 10. Klasse oder später nach Paris.

Diese Stadt hat bis jetzt jedem Reiseteilnehmer gefallen.

Bienvenue dans nos cours de franςais et bienvenue à Paris !

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Reisen in Zeiten des Ausnahmezustands

Eine Klassenfahrt im Juni nach Paris, geplant als Abschlussfahrt der 10. Klasse und als erster Besuch der Hauptstadt Frankreichs, deren Sprache vier Jahre lang gelernt worden war – ein scheinbar sinnvolles Reiseziel! 

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Dass die Fahrt einen Tag vor den Terroranschlägen vom 13. November 2015 gebucht worden war, überschattete für die Eltern, für die Schüler und für die Begleitpersonen die Monate vor Fahrtbeginn.  

Der Angst Raum geben und stornieren oder das Leben, zu dem auch das Reisen gehört,  trotzig weiterleben wie bisher? Wir entschieden uns für das Reisen, wenn auch mit strengeren Regeln als zuvor bei solchen Reisen (keine Stadterkundung in Kleingruppen, Meiden von Vergnügungsvierteln, Verzicht auf abendliche Ausflüge in angesagte Viertel, Meiden von größeren Menschenansammlungen, außer bei den Sehenswürdigkeiten und in den Museen, in denen die Taschen durchleuchtet wurden).

Kurz vor Reiseantritt entstand noch etwas Unruhe aufgrund einiger beunruhigender Berichterstattungen in ausländischen (nicht in französischen oder deutschen) Medien über angeblich katastrophale Zustände in Paris: Gerüchte über unangekündigte Demonstrationen, streikende Müllabfuhr, streikende öffentliche Verkehrsmittel. 

Wir fuhren trotzdem und fanden das durch tagelangen Regen bedingte Rekordhochwasser der Seine als einzige Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens vor. Auf die geplante Bootsfahrt musste verzichtet werden, weil die Uferpromenaden überflutet und gesperrt waren. 

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Wasser überall, aber in strahlendem Sonnenschein:

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Ansonsten funktionierten Metro und RER wie gewohnt und der öffentliche sowie der  private Müll wurden vorbildlich entsorgt:

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Straßen und Plätze waren dank morgendlicher Reinigungswagen blitzsauber, so auch in unserem Viertel, hier in der Rue Albert Camus:

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Das Hostel war ein Hauptgewinn mit hohen Sicherheitsstandards (durchgehend sehr gut besetzte Rezeption, beeindruckend große und kräftige Sicherheitsleute vor dem Hostel, die nur Leuten mit Zimmerkarte Zutritt gewährten, schönen Zimmern und großzügigen Gemeinschaftsräumen). Die Schüler und Schülerinnen genossen es, hier viel gemeinsame Zeit zu verbringen, langweilten sich nie und hinterließen zum Dank ihre Zimmer blitzblank, was vor allem ein Verdienst der ordnungsliebenden Mädchen war.

Das Wetter war wunderbar und wir konnten von Tag zu Tag den Rückgang des Hochwassers beobachten, die Stadt in aller Ruhe erkunden, einen Blick auf die Mona Lisa von Da Vinci im Louvre werfen, andere weltberühmte französische Maler im Louvre und im Musée d’Orsay im Original betrachten und natürlich auch vom Eiffelturm aus die Stadt von oben anschauen. 

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Die Ängste schienen verflogen. „Kämpferherz“ war Yahyas Motto und Charif humpelte dementsprechend trotz erheblicher, aber ärztlich gut versorgter Beinverletzung ohne sichtbare Erschöpfung tapfer durch Paris.  

Die Zeit  verging in dieser so traditionsbewussten Stadt, in der die Geschichte überall präsent ist, wie im Flug, mit nur kurzen Momenten des Innehaltens:

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Zu guter Letzt konnten wir dank sparsamen Wirtschaftens kurz vor der Abreise gemeinsam essen gehen in einem für das 10. Arrondissement typischen kleinen Restaurant: 

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Das gehört einfach zur französischen Kultur!

 

Journée internationale de la francophonie

Chansons franςaises

avec Cécile Rose et  Valéry Khoryshman

Lundi, 20 mars 2017, 14h30

Französisch einmal anders !

Schüler, Schülerinnen und Schulleitung haben es ermöglicht, dass wir uns eine echte französische Sängerin am Tag der Frankophonie leisten konnten, die uns nach den Präsentationen der DS-Schüler mit Thornten Wilders « Unsere kleine Stadt » (Daher noch das Bühnenbild!) von der amerikanischen Kleinstadt in die großstädtische Musiktradition von Paris entführte.

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Cécile Rose sang - ausgezeichnet begeitet von Valéry Khoryshman -  hauptsächlich Lieder von Edith Piaf, einer französischen Sängerin, deren Chansons wie Ohrwürmer fast jedem Franzosen im Gedächtnis sind und die noch lange nach Piafs Tod immer wieder zeitgenössische Sänger und Musikgruppen (wie z.B. Grace Jones, Patricia Kaas, Zaz, Danakil und viele andere) zu eigenen Versionen inspirieren. Allein das Lied « La vie en rose » dürfte mindestens so bekannt sein wie die französische Nationalhymne.

Nun aber zu Cécile Rose:  

Was für eine Stimme, was für ein Temperament! Man hätte meinen können, es sänge hier die Enkeltochter der großen Piaf. Liebe, Sehnsucht, Leid, Stolz, Freude - Cécile Rose fand immer den ergreifenden Ausdruck, nicht nur mit ihrer wunderbaren Stimme, sondern auch mit ihrer eindruckvollen Mimik und Gestik und ihren diversen Kopfbedeckungen, die den Liedern entsprechend zum Einsatz kamen und gelegentlich auch beim Publikum landeten.

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Der Fachleiter für Fremdsprachen Dr. Dörper durfte sich sogar auf ein improvisiertes Duett einlassen – sehr zum Vergnügen des Publikums.

 

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Zum Schluss konnte das Publikum die Sängerin zu ihren musikalischen Vorlieben und zu ihrem beruflichen Werdegang interviewen. Hier zeigten vor allem die Schüler des Leistungskurses Französisch, dass sie intelligente und gut formulierte Fragen auf Französisch stellen konnten, durch die sie viel über einen ungewöhnlichen künstlerischen Berufsweg erfahren konnten. 

 

 

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Wer Lust hat, sich im abendlichen Berlin musikalisch in die Zeit der Pariser Ballhäuser des 20. Jahrhunderts entführen zu lassen, findet auf der Internetseite der Sängerin Veranstaltungshinweise: https://www.cecilerosechanson.com/

Zum Schluss sei noch den fleißigen Fotografen gedankt – den Schülerinnen Fatila Aslani und Nouran Ibrahim sowie unserem früheren stellvertretenden Schulleiter Herrn Sauer, ohne deren Fotos dieser Beitrag wahrscheinlich nicht geschrieben worden wäre.