Deutsch

Fachbereich Deutsch

 

W a s  lernen die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch?
 
Im Deutschunterricht des Diesterweg-Gymnasiums lernen sie, erfolgreich an dem kulturellen Austausch und der sprachlichen Kommunikation auch auf hohem Niveau teilzunehmen. Sie erfahren sowohl unverzichtbare Grundlagen von Sprache und Kultur als auch die anspruchsvollsten Bereiche und Themen unseres kulturellen, wissenschaftlichen und künstlerischen Lebens.
 
Mehr dazu:  W i e  lernen sie das im Deutschunterricht?
 
Im Leseunterricht üben sie sowohl Techniken, mit denen man alltägliche Gebrauchstexte, z.B. Anleitungen, sicher verstehen kann als auch das Erschließen wissenschaftlicher und künstlerischer Texte, so dass sie auch feine Nuancen erkennen und komplizierte Fachtexte sicher verstehen können.
 
Beim Schreiben lernt man sowohl grundlegende Regeln sicher anzuwenden und sich abwechslungsreich auszudrücken als auch private, wissenschaftliche und künstlerische Texte selbst zu verfassen.
 
Sprechen und Zuhören schult die Fähigkeit, mit anderen Menschen zu kooperieren – wer sprachlich angemessen kooperieren kann, kann immer mitreden, sowohl im Freundeskreis als auch z.B. bei der Teambesprechung im Ingenieurbüro, und wird dabei akzeptiert.
 
Im Bereich Sprachwissen und Sprachbewusstsein wird das Nachdenken über Sprache angeregt: Warum sage oder schreibe ich wem was auf welche Weise? Wenn man auch in außergewöhnlichen Situationen den richtigen Ton trifft, ist Kooperation mit anderen Menschen, ob privat oder im Beruf, kein Problem.
 
 
Noch mehr dazu: Was lernt man  w a r u m  im Fach Deutsch am Diesterweg-Gymnasium?
 
 
1. Was hat das Fach Deutsch mit dem Leitbild der Schule zu tun und warum ist das Diesterweg-Gymnasium typisch deutsch?
 
Der Name des Faches „Deutsch“ steht für einen lebendigen Austausch von Sprachen und Kulturen. Die deutsche Sprache hat sich seit ihrer Entstehung durch Einflüsse verschiedener anderer Sprachen ununterbrochen weiterentwickelt. Ursprünglich meint „deutsch“ auch gar nicht eine bestimmte Nation, sondern nur „Volk“ – es ist die Sprache, die die Menschen im täglichen Umgang sprechen. Diese Sprache lebt seit mehr als 1200 Jahren von dem ständigen Austausch verschiedener Kulturen, und diese Lebensgrundlage ist im Zuge der modernen Globalisierung weiterhin elementar. Das Diesterweg-Gymnasium ist also typisch deutsch, denn hier kommen junge Menschen aus verschiedensten Ländern und Kulturen zusammen und bereiten sich auf eine gemeinsame Zukunft vor: Diese Orientierung auf eine gemeinsame Zukunft ist Schwerpunkt in unserem Leitbild.
 
2. Wie erscheint das alles im Konzept des Deutschunterrichts?
 
Die Schüler lernen Kulturtechniken, die in den staatlichen Rahmenplänen genannt werden, damit sie als künftige Abiturienten eine gute Aussicht haben, erfolgreich in anspruchsvolle Berufe, weiterführende Ausbildungen oder Studiengänge einzusteigen und einen angemessenen Platz in unserer Gesellschaft zu finden.
 
Lesen:
Informationen werden durch verschiedenste Texte vermittelt – Gedichte, Romane, Theaterstücke und auch sogenannte Sachtexte sind Grundformen, an denen die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man ein richtiges Textverständnis entwickelt. Damit werden sie auf die vielfältigen, sich ständig wandelnden Arten von Texten vorbereitet, die es gibt: z.B. Liedtexte, Zeitungs- und Internetartikel - auch Filme gelten als Texte! Wer sicher, ohne Mühe und auch mit Freude mit anspruchsvollen Texten umgehen kann, hat es leichter, auch aus wissenschaftlichen und künstlerischen Texten die Informationen und Anregungen zu entnehmen, die ihm eine persönliche und auch berufliche Orientierung in unserer immer komplizierteren Lebenswirklichkeit geben.
 
Schreiben:
Wenn man anderen etwas mitteilen will, ist das Schreiben unverzichtbar: Es gibt in unserer Gesellschaft vielfältige, sich ständig verändernde Formen von Texten. Die Gemeinschaft der Menschen, die Texte schreiben, orientiert sich dabei an Regeln des Schreibens, und wer an dem Austausch von Texten teilnehmen und von den anderen akzeptiert werden will, muss sicher mit diesen Regeln umgehen können. Wie beim Sport gewinnt man Sicherheit durch Üben, und wer sich in einer Sache sicher fühlt, kann auch Freude dabei empfinden: Deswegen nimmt das Schreiben bei uns einen wichtigen Platz ein. Und wer auch seine persönlichen Gefühle und künstlerischen Ideen sicher aufschreiben kann, gewinnt sogar Freude am Schreiben.
 
Sprechen und Zuhören:
Es gibt verschiedene Situationen, in denen man spricht: Man spricht z.B. mit den Eltern anders als mit den Freunden, mit den Freunden spricht man auf einer Feier anders, als wenn man ihnen z.B. eine SMS sendet. Und bei der Arbeit, z.B. in einer Bank oder als Arzt in einer Praxis, spricht man anders als mit seinen Kindern. Wer sich dabei sicher zwischen der Umgangssprache, der Standardsprache und der Fachsprache bewegen kann und dabei immer den richtigen Ton findet, hat keine Probleme im Umgang mit den anderen Menschen und Kollegen am Arbeitsplatz.
 
Sprachwissen und Sprachbewusstsein:
Wenn man weiß, warum in unterschiedlichen Personengruppen und Berufen wie und warum unterschiedlich gesprochen wird, kann man leichter „den richtigen Ton“ finden – man hat es leichter, mit den anderen zu sprechen. Das gilt auch für den Umgang mit den Worten: Wer einschätzen kann, wann man welche Worte verwendet, kann Nachrichten im Internet genauso gut schreiben wie z.B. einen Geschäftsbrief – und hat bessere Chancen, mit seinem Anliegen Erfolg zu haben, sei es mit einem Heiratsantrag, sei es mit einem Verkaufsangebot.
 
Noch mehr dazu: Mit welchen Mitteln wollen wir das im Deutschunterricht erreichen?
Wie sieht unser schulinternes Fachcurriculum aus? Wie bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben im MSA und im Abitur vor? Was tun wir, damit auch Freude am Lernen entstehen kann?
Hier geht es zu unseren zu unserem schulinternen Fachcurriculum, zu Beispielen aus unserer Arbeit und zu aktuellen Aktivitäten.